Energieberatung und Energiepass

ENERGIEPASS

Energiepass

Der Energiepass (in Deutschland „Energieausweis“) ist ein Dokument, welches Daten zur Energieeffizienz bzw. zum rechnerischen Energiebedarf darlegt. Der rechnerische Energiebedarf kann dabei jedoch stark vom tatsächlichen Bedarf (Verbrauch von Heizöl, Gas, Strom, etc.) abweichen, da im Energiepass von einem vereinheitlichten, normierten Nutzerverhalten ausgegangen wird. Diese Vereinheitlichung wurde in die Wege geleitet, um unterschiedliche Gebäude direkt miteinander vergleichen zu können. Außerdem ist der Energiepass /-ausweis ein wichtiger Wegweiser, um energetische Sanierungen mit der größtmöglichen Effizienz und Sinnhaftigkeit zu planen.

Bei Neubauten besteht durch eine vorausschauende Planung und Optimierung (zum Beispiel durch den Nachweis von Wärmebrücken oder dem Ausarbeiten und Prüfen eines Luftdichtheitskonzeptes) die Möglichkeit, die nötigen Dämmstärken ohne energetische Verluste zu minimieren. Dies ist vor allem in Hinsicht auf die ökologischen und ökonomischen Aspekte zu bedenken (weniger Material wird benötigt, Geldeinsparungen für geringere Dämmstoffdicken), da die Dämmstoffeinsparungen zwischen 10 – 25 % betragen können.

Energiepass – Luxemburg

Der Energiepass in Luxemburg ist verpflichtend für alle Neubauten, Renovierungsprojekte ,wesentlichen Umbauten, Anbauten oder im Falle eines Verkaufes/- Vermietung einer Immobilie. Nicht verpflichtend ist er im Falle eines Verkaufes zu Abbruchzwecken.

Energieausweis – Deutschland

Der Energieausweis in Deutschland ist verpflichtend für alle Neubauten, Gesamtrenovierungen mit KfW-Förderungen oder im Falle eines Verkaufes oder einer Vermietung. Im Falle eines Verkaufs oder einer Vermietung muss er spätestens zum Besichtigungstermin offen ausgelegt werden, sodass jeder Interessent sich sofort einen Eindruck verschaffen kann. Bei Nichteinhaltung können Strafen drohen.

Aktuelles Förderprogramm – Luxembourg

In Luxemburg sind Förderungen für energetische Sanierungen bei Einfamilienhäusern zum Beispiel in Form der Enovos (enoprimes – Förderungen) oder der PRIMe-House-Beihilfen möglich. Diese Förderungen unterscheiden sich beträchtlich in der Höhe der Einzelförderungen als auch in der Beantragung, sind jedoch miteinander kompatibel. Somit können Sie zum Beispiel für den Austausch Ihrer Fenster mit bis zu ca. 61 – 71 €/m² oder die Dämmung eines Daches mit bis zu 31 – 96 €/m² an Förderungen rechnen. Bei Außenbauteilen werden verschiedene Indikatoren, wie zum Beispiel der ökologische Anteil der Dämmung, zusätzlich gefördert, wodurch sich bei dem Beispiel des Daches diese große Förderspanne ergibt. Das Gesetz für die neuen Förderungen soll voraussichtlich im März 2022 beschlossen werden. Gerne beraten wir Sie vor Ort, welche Förderungen bei Ihnen möglich sind. Förderungen für Mehrfamilienhäuser sind ebenfalls möglich. Die Kosten für eine Energieberatung zur energetischen Sanierung werden ebenfalls gefördert, jedoch muss mindestens eine Renovierungsmaßnahme der Gebäudehülle realisiert werden, um diese zu erhalten.

Aktuelles Förderprogramm – Deutschland

In Deutschland wurde die Förderlandschaft mit der Einführung des neuen BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) umstrukturiert. Förderungen für Einzelmaßnahmen (z.B. Fensteraustausch) werden nicht mehr über die KfW, sondern die Bafa vergeben. Gleichzeitig wurden die möglichen Fördersummen erhöht, in der Regel 20 % Förderung von maximal 60.000 € förderfähige Kosten pro Einzelmaßnahme und Jahr. Gesamtsanierungen oder Neubauten werden weiterhin als KfW-Effizienzhaus gefördert. Die erste mögliche Förderstufe für Sanierungen ist hierbei das sog. KfW Effizienzhaus 100, bei einem Neubau wäre es das KfW Effizienzhaus 40. Bei der Sanierungsvariante haben die förderfähigen Kosten eine Spanne von 120.000 – 150.000 € bei einem Tilgungszuschuss oder direktem Zuschuss von 27,5 bis maximal 50 % der förderfähigen Kosten. Bei einem Neubau liegen die förderfähigen Kosten ebenfalls bei 120.000 €, während die mögliche Fördersumme 20 – 25 % der förderfähigen Kosten beträgt. Separat dazu gibt es bis zu 4.000 € Förderung für die Baubegleitung (förderfähige Kosten des Energieberaters, z.B. erstellen der Anträge, erstellen des Energieausweises, Durchführung des Blower-Door Tests etc.). Förderungen für Mehrfamilienhäuser sind ebenfalls möglich.

Unsere Leistungen:

  • Ausarbeitung eines Energieberatungskonzeptes für das Bestandsgebäude
    • Vor-Ort -Termin
    • Aufnahme der Gebäudesituation
    • Berechnung Energiepass Bestand
    • Erstellung Energieberatungskonzept
  • Antragsstellung „d’accord de principe“
  • Überprüfung von Angeboten auf Konformität
  • Überprüfung auf Konformität des eingesetzten Dämmstoffes zum auf der Baustelle
  • Erstellung eines Schlussberichtes zum Erhalt der Fördergelder
    • Auflistung der erbrachten Leistungen auf Konformität zum Bericht
    • Bauteilnachweis der sanierten Bauteile
    • Fotos zur Sanierung des Bauteils
    • AS BUILD Energieschein
  • Erstellung eines Schlussberichtes zum Erhalt der Fördergelder
    • Auflistung der erbrachten Leistungen auf Konformität zum Bericht
    • Bauteilnachweis der sanierten Bauteile
    • Fotos zur Sanierung des Bauteils
    • AS BUILD Energieschein

Unsere Vorgehensweise:

  1. Kontaktaufnahme
  2. Persönliche Angebotserstellung für eine PRIMEhouse Förderung
  3. Sie beauftragen unser Büro mit der Energieberatung
  4. Wir, als zugelassene Berater, arbeiteten ein Renovierungskonzept aus
  5. Wir besprechen und kontrollieren Ihre Angebote und arbeiten den „d’accord de principe“ aus
  6. Wir bereiten ihren Antrag komplett vor, Sie brauchen nur noch zu unterschreiben
  7. Bei der Ausführung der Arbeiten machen wir Sichtkontrollen vor Ort
  8. Nach Umsetzung erstellen wir einen Schlussbericht, welcher von uns komplett vorbereitet wird
  9. Auszahlung der Primehouse Beihilfen

FRAGEN

Häufig gestellte Fragen zur Energieberatung

Ist jedes Haus förderbar?

Nein.

  • es muss mindestens 10 Jahre alt sein
  • es muss eine Energieberatung mit einem zugelassenen Energieberater stattfinden
  • das Gebäude muss nach der Renovierung zu Wohnzwecken genutzt werden
  • es muss sich in Luxemburg befinden

Warum sind Fenster nicht immer förderbar?

Die Wand muss einen besseren Wärmedurchgangskoeffizient (U-wert) aufweisen als das Fenster, um Feuchteschäden zu vermeiden.

Kontakt

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